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Wahlkreis

Der Landtagswahlkreis Reutlingen

Städtisch geprägt und kurze Wege, mit einem starken wirtschaftlichen Kern und einer reizvollen Landschaft am Rand der Schwäbischen Alb - so lässt sich der „Wahlkreis 60 Reutlingen“ kurz und prägnant beschreiben. Ihn vertritt Nils Schmid als Abgeordneter der SPD im Stuttgarter Landtag, der mit seiner Familie in Reutlingen wohnt.

Er hat bereits einen Teil seiner Kindheit hier verbracht und pflegt seitdem enge persönliche und familiäre Verbindungen zu Reutlingen und in die Region Neckar-Alb hinein. Deshalb sagt er: „Reutlingen ist ein wichtiger Teil meiner Heimat Baden-Württemberg.“

Größte Stadt und kulturelles Zentrum ist die ehemals Freie Reichsstadt Reutlingen. Sie liegt am Fuße der Achalm, der markantesten Erhebung im Wahlkreis, ebenso wie Pfullingen, vielen bekannt als traditionsreiche Sport-Hochburg. Weitere Gemeinden, die zum Landkreis Reutlingen gehören, sind Pliezhausen sowie Walddorfhäslach und Wannweil.

Desweiteren zählen die "K&K"-Gemeinden Kirchentellinsfurt und Kusterdingen im Neckartal zum Wahlkreis. Beide liegen im Landkreis Tübingen. Seit 2011 gehören auch die in der Gegend als „DuGoNe“ abgekürzten Gemeinden Dußlingen, Gomaringen und Nehren im Steinlachtal dazu, ebenfalls im Landkreis Tübingen.

Bürgerbüro

Das Reutlinger Bürger- und Wahlkreisbüro von Nils Schmid befindet sich im Herzen der Stadt, nahe der Wilhelmstraße (Fußgängerzone), direkt neben der Nikolaikirche gelegen. Von Bahnhof und ZOB ist es in fünf Minuten zu Fuß erreichbar.

Kontakt:

Dr. Nils Schmid, MdL
Bürger- und Wahlkreisbüro
Nikolaiplatz 3
72764 Reutlingen

Tel. 07121 / 330011
Fax 07121 / 330070

wahlkreis@nils-schmid.de

Bürozeiten:

Montag - Donnerstag
9:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 16:30 Uhr

Wir empfehlen eine vorherige Anmeldung!

Barrierefreiheit:

Menschen mit Geh-Behinderungen bitten wir dringend um vorherige Kontaktaufnahme. Wir haben dann ggf. die Möglichkeit, auf eine barrierefreie Lokalität außerhalb unseres Büros im zweiten Stock auszuweichen. Danke für Ihre Unterstützung.

BoGy beim Landtagsabgeordneten Nils Schmid

Ein Bericht von Zoë Larsson, Schülerin am Kepler-Gymnasium Reutlingen

Im Rahmen des BoGy (Berufsorientierung Gymnasium) absolvierte ich vom 24.04 bis zum 28.04 mein Praktikum bei dem SPD-Landtagsabgeordneten Nils Schmid. Ich war sehr aufgeregt und hatte keine Vorstellung, was mich erwarten würde. Mein erster Tag begann im Wahlkreisbüro in Reutlingen. Zuerst lernte ich grob die Abläufe im Büro kennen. Am Nachmittag hatte Herr Dr. Nils Schmid einen Termin mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Reutlingen/Tübingen. Bei diesem Termin konnten die Gäste konkret ihre Probleme und Wünsche anbringen. Sie erläuterten anhand von Statistiken und Fakten die Missstände. Daraufhin konnte Nils Schmid sich ein gutes Bild über die Situation machen und dies dann später bei den entsprechenden Entscheidungen berücksichtigen.

An meinem zweiten Tag war ich bei einer SPD-Fraktionssitzung in Stuttgart mit dabei. Dort lernte ich viele andere SPD-Politikerinnen und -Politiker kennen. Bei der Fraktionssitzung ging es um aktuelle Themen der Politik, wie zum Beispiel den Umgang mit Prostitution.

Der nächste Tag war mein persönliches Highlight. Es ging morgens in die Sitzung des SPD-Arbeitskreises für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Am Mittag war dann die entsprechende Ausschuss-Sitzung zu denselben Themen. Dabei konnte ich neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Ausschüsse sind mit Politikern jeder Fraktion besetzt. Diese diskutieren über bestimmte Themen, die in ihren Themenbereich fallen. Nachdem ausführlich darüber diskutiert wurde, kommen die wichtigen Themen zu einer Diskussion in eine Plenarsitzung, in der dann mit einer Abstimmung eine Entscheidung gefällt wird.

Am Donnertag war ein Büro-Tag angesagt. Dies bedeutet, dass ich mit dem Büroleiter des Wahlkreisbüros, Herrn Wechsler, zusammenarbeiten durfte. Mir fiel auf, dass Politik nicht immer nur diskutieren bedeutet, sondern viel auch im Hintergrund abläuft. Deshalb konnte ich auch an einem Tag, „an dem nicht viel los war “, vieles lernen.

Der darauffolgende Tag war mit Terminen im Wahlkreis gefüllt. Zuerst ging es mit Herr Schmid zu der Firma Reinert Kunststofftechnik GmbH & Co.KG. Dort haben wir Frau Verena Bentele, die seit 2014 Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ist, und den Landtagsabgeordneten Andreas Kenner getroffen. Gemeinsam sahen wir uns die Firma an und besuchten die Arbeiter, die zum Teil Behinderungen haben. Danach ging es zu einem Fachgespräch über Inklusion zu der WEK Esslingen. Zu diesem Fachgespräch wurden viele Werkstatträte eingeladen. Der Tag endete mit dem Frühjahrsempfang der SPD Reutlingen: „Rot in den Mai“. Bei dieser Veranstaltung hielten Frau Bentele und Herr Schmid eine Rede. Der Abend wurde mit Schauspieleinlagen des Reutlinger „Tonne“-Theaters begleitet.

Zu meinem Glück durfte ich Herrn Schmid auch noch am Samstag begleiten. Ich mit ihm, der Oberbürgermeisterin Frau Bosch und vielen anderen Interessenten dabei, als der erste Reutlinger Stolperstein eingeweiht wurde. Ein Stolperstein ist eine Art Denkmal. Man soll darüber stolpern, so dass man stehen bleibt und nachdenkt. Auf dem Stolperstein, der in der Kaiserstraße in Reutlingen eingeweiht wurde, stand ein Gedenkspruch für die Familie Maier drauf. Und zwar wurde die Familie Maier während der NS-Zeit wegen ihrer jüdischen Religion verfolgt. Nun hat die Stadt Reutlingen entschieden, ihnen den ersten Stolperstein zu widmen. Bei der Einweihung waren Verwandte und Nachkommen aus England da. Dass dieser Stolperstein möglich geworden ist, hat man der Reutlinger Frauen-Geschichtswerkstatt zu verdanken. Dieser Termin war ein besonders emotionaler Moment.

Mein Fazit zu meinem Praktikum ist, dass ich viel lernen und erfahren durfte, und ich denke, dass dieses Praktikum unvergesslich bleibt.