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Wahlkreis

Mein Wahlkreis Nürtingen

Der Wahlkreis Nürtingen liegt im Süden und Südosten der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Er deckt den südlichen Teil des Landkreises Esslingen ab. Der Neckar, die fruchtbare Filderebene und der Albtrauf mit den markanten Burgruinen Teck und Hohenneuffen prägen ihn landschaftlich. Seit 2005 wird er um zwei Gemeinden des Landkreises Böblingen aus dem Schönbuch ergänzt, nämlich Steinenbronn und Waldenbuch.

Der Neckar begrenzt im Süden den waldreichen Naturpark Schönbuch und durchfließt zwischen Pliezhausen (Kreis Reutlingen) und Wendlingen (Wahlkreis Esslingen) schwäbisches Kernland. Er ist in diesem Bereich noch nicht schiffbar und dadurch landschaftlich reizvoll. Mittendrin liegt die alt-württembergische Stadt Nürtingen, die bis 1972 Kreissitz des gleichnamigen Altkreises war. Dieser ist seit kurzem durch das wiederbelebte Autokennzeichen „NT“ wieder „erfahrbar“ geworden. Nürtingen ist bis heute bedeutende Gerichts- und Schulstadt und verfügt außerdem über eine renommierte Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Die Filderebene mit den beiden Großen Kreisstädten Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen ist einerseits für ihre wertvollen Ackerböden und das charakteristische Spitzkraut berühmt, andererseits wird die Fläche auch als Unternehmensstandort und Verkehrsfläche stark nachgefragt. So liegt nicht nur der Landesflughafen Stuttgart und die Landesmesse (zum Teil) auf Gemarkung des Kreises, sondern auch der geplante Filderbahnhof, der im Zuge von Stuttgart 21 an der Verbindung des neuen Hauptbahnhofes und der Neubaustrecke nach Ulm gebaut wird. Auch die Autobahn A8 und die Bundesstraße B27 durchqueren die Filderkommunen. Von diesem dicht besiedelten Rand der Großstadt Stuttgart reicht der Blick bis zur sogenannten „Blauen Mauer“, der Schwäbischen Alb.

Der Albtrauf bildet den steil abfallenden Rand der Alb. Kirchheim unter Teck an deren Fuß ist nicht nur pulsierendes Zentrum und Einkaufsstadt mit Fachwerk-Ambiente, sondern auch beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Dörfer inmitten weitläufiger Streuobstwiesen oder in die Welt erloschener Vulkane und Urweltfunde. In Blickweite der Teck liegt die Burgruine Hohenneuffen, die mit Fug und Recht als Wiege Baden-Württembergs bezeichnet werden darf: Am 2. August 1948 kamen hier Regierungsvertreter der drei Länder zu einer Konferenz zusammen, die aus den militärischen Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg hervorgegangen waren, um erstmals über die Gründung eines Südweststaates zu beraten, der letztlich 1952 als Baden-Württemberg entstand.

Der Wahlkreis Nürtingen besteht damit aus vier Großen Kreisstädten, vier Städten und 23 Gemeinden:

Er umfasst aus dem Landkreis Böblingen die Gemeinden Steinenbronn und Waldenbuch sowie die Gemeinden Aichtal, Altdorf, Altenriet, Bempflingen, Beuren, Bissingen an der Teck, Dettingen unter Teck, Erkenbrechtsweiler, Filderstadt, Frickenhausen, Großbettlingen, Holzmaden, Kirchheim unter Teck, Kohlberg, Leinfelden-Echterdingen, Lenningen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neidlingen, Neuffen, Notzingen, Nürtingen, Oberboihingen, Ohmden, Owen, Schlaitdorf, Unterensingen, Weilheim an der Teck und Wolfschlugen aus dem Landkreis Esslingen.

Wirtschaft und Landschaft färben auch auf die Menschen der Region ab: Auf der einen Seite Erfindergeist und akkurater Fleiß, auf der anderen Weltoffenheit und schwäbisches Genießertum.

Team Schmid

Kontakt Wahlkreis-Team

Das Bürger- und Wahlkreisbüro befindet sich derzeit noch im Aufbau. Bald können Sie uns auch persönlich besuchen.

Sie erreichen das Wahlkreis-Team von Nils Schmid aber auch jetzt schon:

Telefon 07022 / 21 19 20
Telefax 07022 / 21 10 83

per E-Mail unter wahlkreis@nils-schmid.de

per Post: Nils Schmid, Bahnhofstr. 8, 72622 Nürtingen

BoGy beim Abgeordneten Nils Schmid

Ein Bericht von Zoë Larsson, Schülerin am Kepler-Gymnasium Reutlingen

Im Rahmen des BoGy (Berufsorientierung Gymnasium) absolvierte ich vom 24.04 bis zum 28.04 mein Praktikum bei dem SPD-Landtagsabgeordneten Nils Schmid. Ich war sehr aufgeregt und hatte keine Vorstellung, was mich erwarten würde. Mein erster Tag begann im Wahlkreisbüro in Reutlingen. Zuerst lernte ich grob die Abläufe im Büro kennen. Am Nachmittag hatte Herr Dr. Nils Schmid einen Termin mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Reutlingen/Tübingen. Bei diesem Termin konnten die Gäste konkret ihre Probleme und Wünsche anbringen. Sie erläuterten anhand von Statistiken und Fakten die Missstände. Daraufhin konnte Nils Schmid sich ein gutes Bild über die Situation machen und dies dann später bei den entsprechenden Entscheidungen berücksichtigen.

An meinem zweiten Tag war ich bei einer SPD-Fraktionssitzung in Stuttgart mit dabei. Dort lernte ich viele andere SPD-Politikerinnen und -Politiker kennen. Bei der Fraktionssitzung ging es um aktuelle Themen der Politik, wie zum Beispiel den Umgang mit Prostitution.

Der nächste Tag war mein persönliches Highlight. Es ging morgens in die Sitzung des SPD-Arbeitskreises für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Am Mittag war dann die entsprechende Ausschuss-Sitzung zu denselben Themen. Dabei konnte ich neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Ausschüsse sind mit Politikern jeder Fraktion besetzt. Diese diskutieren über bestimmte Themen, die in ihren Themenbereich fallen. Nachdem ausführlich darüber diskutiert wurde, kommen die wichtigen Themen zu einer Diskussion in eine Plenarsitzung, in der dann mit einer Abstimmung eine Entscheidung gefällt wird.

Am Donnertag war ein Büro-Tag angesagt. Dies bedeutet, dass ich mit dem Büroleiter des Wahlkreisbüros, Herrn Wechsler, zusammenarbeiten durfte. Mir fiel auf, dass Politik nicht immer nur diskutieren bedeutet, sondern viel auch im Hintergrund abläuft. Deshalb konnte ich auch an einem Tag, „an dem nicht viel los war “, vieles lernen.

Der darauffolgende Tag war mit Terminen im Wahlkreis gefüllt. Zuerst ging es mit Herr Schmid zu der Firma Reinert Kunststofftechnik GmbH & Co.KG. Dort haben wir Frau Verena Bentele, die seit 2014 Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ist, und den Landtagsabgeordneten Andreas Kenner getroffen. Gemeinsam sahen wir uns die Firma an und besuchten die Arbeiter, die zum Teil Behinderungen haben. Danach ging es zu einem Fachgespräch über Inklusion zu der WEK Esslingen. Zu diesem Fachgespräch wurden viele Werkstatträte eingeladen. Der Tag endete mit dem Frühjahrsempfang der SPD Reutlingen: „Rot in den Mai“. Bei dieser Veranstaltung hielten Frau Bentele und Herr Schmid eine Rede. Der Abend wurde mit Schauspieleinlagen des Reutlinger „Tonne“-Theaters begleitet.

Zu meinem Glück durfte ich Herrn Schmid auch noch am Samstag begleiten. Ich mit ihm, der Oberbürgermeisterin Frau Bosch und vielen anderen Interessenten dabei, als der erste Reutlinger Stolperstein eingeweiht wurde. Ein Stolperstein ist eine Art Denkmal. Man soll darüber stolpern, so dass man stehen bleibt und nachdenkt. Auf dem Stolperstein, der in der Kaiserstraße in Reutlingen eingeweiht wurde, stand ein Gedenkspruch für die Familie Maier drauf. Und zwar wurde die Familie Maier während der NS-Zeit wegen ihrer jüdischen Religion verfolgt. Nun hat die Stadt Reutlingen entschieden, ihnen den ersten Stolperstein zu widmen. Bei der Einweihung waren Verwandte und Nachkommen aus England da. Dass dieser Stolperstein möglich geworden ist, hat man der Reutlinger Frauen-Geschichtswerkstatt zu verdanken. Dieser Termin war ein besonders emotionaler Moment.

Mein Fazit zu meinem Praktikum ist, dass ich viel lernen und erfahren durfte, und ich denke, dass dieses Praktikum unvergesslich bleibt.