arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
SPD Remseck,
08.05.2019

Verkehr Weiter Skepsis gegenüber Nord-Ost-Ring

SPD Remseck

Heinz Layher erläutert am "Remsbalkon" die Pläne für die Westrandbrücke.

Bei trockenem Wetter und in entspannter Atmosphäre fand Anfang Mai die vom Ortsverein der SPD organisierte Besichtigung des Geländes der geplanten „Neuen Mitte“ und des Nord-Ost-Rings statt. Der Fraktionsvorsitzende Heinz Layher konnte die zahlreichen Teilnehmer sowie den aufgrund einer Zugverspätung etwas verzögert eingetroffenen Bundestagsabgeordneten der SPD Dr. Nils Schmid zu dem Rundgang begrüßen.

Die Beteiligten begaben sich zunächst zum Remsufer. Dort erläuterte Heinz Layher den Stand und die Funktion des Rathaus- und Stadthallenbaus, des Starterprojekts der „Neuen Mitte“. Die Teilnehmer nahmen auch die Gelegenheit wahr, vom sog. Remsbalkon aus den Schwimmsteg sowie die drei weißen Häuschen und den Neckarstrand als Teil des Remsecker Beitrags zur Interkommunalen Gartenschau zu besichtigen.

Danach begab man sich auf der Neckargröninger Seite zu dem Feldweg neben der Landesstraße 1100, auf dem man bis in die Nähe der zur Kreuzung L1100/L1140/Ludwigsburger Straße ging. Heinz Layher zeigte den Teilnehmern das für die Wohnbebauung vorgesehene Teilgebiet der „Neuen Mitte“ sowie das auf der rechten Neckarseite vorgesehene Mischgebiet und erläuterte den geplanten Verlauf der sog. Westrandstraße einschließlich der Westrandbrücke. Angesichts der an diesem Freitagnachmittag bestehenden Verkehrsbelastung konnte anschaulich verdeutlicht werden, dass eine Bebauung der „Neuen Mitte“ ohne Verlagerung des Straßenverkehrs nicht möglich ist. Layher betonte, dass im Flächennutzungsplan die „Neue Mitte“ als größte Siedlungsfläche der Stadt ausgewiesen ist. Klar wurde, dass die Westrandstraße als Mittel für die Aufsiedlung des Gebiets erforderlich ist. Nachfragen zu diesem Projekt wurden auch von den Stadträten Kurt Goldmann und Harald Sommer sowie von Stadträtin Angelika Feurer beantwortet. Dabei wurde auch deutlich, dass mit der Realisierung des Projekts ein Rückbau der L 1100 und die Entfernung der Lärmschutzmaßnahmen, also eine deutliche Verbesserung für die Neckargröninger Anwohner, möglich ist.

Auf dem weiteren Rundgang um das Siedlungsgebiet, der am vorgesehenen Standort der Westrandbrücke endete, konnte anhand der mitgeführten Planzeichnungen Verlauf, Dimension und Höhe der Brücke anschaulich gemacht werden. Dr. Nils Schmid sicherte zu, das Projekt auf Landesebene zu unterstützen.

Anschließend fuhren die Teilnehmer mit der Stadtbahn zur Haltestelle Hornbach, um auf dem dortigen Feldweg in Richtung Sonnenhof zu gehen. Von der Höhenlage aus konnte die in Rede stehende Trasse des diskutierten Nord-Ost-Rings besichtigt werden. Ebenso wurde Lage und Dimension der für den Nord-Ost-Ring notwendigen Neckarbrücke plastisch vorstellbar. Nach kurzer Diskussion der Intensität der bei Bau des Nord-Ost-Ringes notwendigen ökologischen Eingriffe betonte Dr. Nils Schmid, dass die Bundestagsfraktion der SPD dem Vorhaben ebenso wie er selbst als stellvertretendes Mitglied des Verkehrsausschusses des Bundestags äußerst skeptisch gegenübersteht.

Die Teilnehmer der Ortsbesichtigung äußerten sich anerkennend über die anschauliche Information.Heinz Layher dankte am Ende des Rundganges allen für ihr Interesse und die konstruktiven Beiträge. Einen besonderen Dank sprach er MdB Dr. Nils Schmid für seine aufmerksame Begleitung und für sein großes Interesse an den angesprochenen Themen aus.