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10.02.2017

Fünf Abgeordnete, vier Parteien, ein Ziel: die RegioStadtbahn

Stadt Reutlingen

Fotomontage: Stadt Reutlingen

Gleich fünf Landtagsabgeordnete aus der gesamten Region Neckar-Alb gaben sich am 10. Februar im Stuttgarter Landtag ein Stelldichein.

Ihr gemeinsames Ziel: die RegioStadtbahn für die drei Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb. Und das so schnell wie möglich. Die RegioStadtbahn Neckar-Alb soll Innenstädte und Umland miteinander umsteigefrei verbinden.

Ein erstes Modul befindet sich momentan im Planfeststellungsverfahren, und die bundesweite Konkurrenz um die notwendigen Finanzmittel ist groß. Um hier bestehen zu können, wollen die fünf Abgeordneten künftig an einem Strang ziehen.

„Nur so haben wir die Chance, uns gegen die Konkur- renz aus anderen Regionen durchzusetzen“, so die Abgeordneten unisono. Erst mit der RegioStadtbahn in Kombination mit dem Bus und dem Auto kann der Verkehr in Zukunft bewältigt werden, so ihre einmütige Einschätzung.Mit dem bisher verfügbaren öffentlichen Nahverkehr und dem Straßennetz allein wird das kaum gelingen.

„Die Region braucht die RegioStadtbahn dringend“, so Jochen Gewecke, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Fördervereins Pro RegioStadtbahn, „andernfalls werden uns das Bevölke- rungswachstum der nächsten Jahre und die Pendlerströme überfordern“.

Die fünf Abgeordneten sind jetzt allesamt Beiräte im Verein Pro RegioStadtbahn e.V., dem Förderverein für einen leistungsfähigen öffentlichen Nahver- kehr in der Region Neckar-Alb. Zwei von ihnen gehörten dem Gremium schon länger an: Thomas Poreski und Daniel Lede Abal (Die Grünen). Neu hinzugekommen sind Andreas Glück (FDP), Karl-Wilhelm Röhm (CDU) und Nils Schmid (SPD) – ein beindruckender Beweis dafür, dass es politische Ziele gibt, die über Parteigrenzen hinweg erstrebenswert sind.

www.proregiostadtbahn.de